Krankheiten

Krankheiten Ursachen Symptome
Tierarzt
Staupe Virusinfektion, 
ansteckend
Fieber, Erbrechen, Durchfall, Augenentzündungen,
Schnupfen, manchmal sogar Nervenstaupe mit
krampfartigen Anfällen
unbedingt 
zum Tierarzt
Leberentzündung(Hepatitis) Virusinfektion, 
ansteckend
Fieber, Rachenentzündung, Durchfall, Augenver-
änderungen, zentral-nervöse Störungen,
Bauchschmerzen
unbedingt 
zum Tierarzt
Stuttgarter Hundeseuche
(Leptospirose)
Bakterieninfektion Fieber, Schwäche, Erbrechen, Durchfall, Augenver-
änderungen, evtl. Leber- oder Nierenversagen
unbedingt 
zum Tierarzt
Leishmaniose

Einzelliger Parasit,
vermehrt sich in den
weissen Blutkörperchen
(Fresszellen),
hauptsächlich im
Knochenmark.

Je nach befallenem Organ: krustige Hautveränderungen,
Haarausfall, Durchfall / Erbrechen, Lymphknoten-
vergrösserung, Fieber und Abmagerung.
unbedingt zum Tierarzt 
Nicht heilbar! Lebenslängliche,
aufwändige und teure
Medikamentenverabreichung
nötig, trotzdem ist die 
Krankheit nicht selten tödlich.
Dirofilariose / Herzwurm Herzwurm, verursacht
durch Steckmücken.
Er befällt das
Unterhautgewebe
Abgeschlagenheit, Leistungsintoleranz, Husten,
zum Teil Atemnot.

unbedingt 
zum Tierarzt 
Sehr gefährlich und
kann tödlich sein.

Hepatozoon Aufnahme einer
infizierten braunen
Hundezecke über 
das Maul.
Appetitlosigkeit, Blutarmut, Fieber, Bewegungsunlust
und Durchfall, Akute und chronische Fälle.
unbedingt 
zum Tierarzt
Zwingerhusten Virusinfektion,
ansteckend
Nasenausfluss, starker Husten, evtl. Fieber und
Allgemeinstörungen bis hin zu Lungenentzündungen
unbedingt 
zum Tierarzt
Hundeseuche (Parvovirose) Virusinfektion, 
ansteckend
Fieber oder Untertemperatur, Mattigkeit, Erbrechen
und vor allem Durchfall, wässrig bis blutig
unbedingt 
zum Tierarzt
Tollwut Virus, Übertragung
vor allem durch Wildtiere
Wesensänderung, übermässiger Speichelfluss,
Aggressivität, Bisse
bei verdächtigem 
Kontakt sofort Tierarzt aufsuchen
Magen- und Darmstörungen vielfältig, z.B. Infektionen,
Darmparasiten, Leber-
und Nierenerkrankungen
bei Durchfall 24 h Futterentzug bei genügend Wasser,
Anfüttern in kleinen Portionen, dafür häufig gekochter
Reis und Pouletfleisch
tritt in ein bis zwei Tagen 
keine Besserung ein, 
Tierarzt aufsuchen
Wurmbefall vor allem Spul- und 
Bandwürmer
unspezifisch, Abmagerung, Durchfall,
aufgetriebener Bauch, stumpfes Fell
regelmässiges Entwurmen  
ist unabdingbar
Flohbefall Flöhe Irritation durch Juckreiz, Entzündungen, Infektion,
Flöhe als Bandwurmüberträger
Halsbänder, Pulver, 
Tabletten bei Befall
Desinfektion von Lager
und Unterstandsplatz
Milbenbefall verschiedene, z.B. Räude 
und Ohrmilben
Irritation durch Juckreiz, Entzündungen, Infektion,
Flöhe als Bandwurmüberträger
Besuch beim Tierarzt 
ist ratsam
Zeckenbefall Zecken können Krankheiten
übertragen wie z. B.: 
Siehe untere Tabelle.
mit Blut vollgesogene Zecken, wie geschwollene,
bräunlich-weisse, erbsengrosse Gebilde
sofortiges Entfernen durch
Herausdrehen und anschliessende
Desinfektion

 

 

 

 

 

Krankheit Symptome Verlauf/Behandlung
Babesiose / Piroplasmose 
(Hundemalaria)

Fieber, Appetitlosigkeit,
starke Müdigkeit, Blutarmut,
brauner Harn, gelbe Schleimhäute.

Die braune Hundezecke gibt
an das Blut seines Opfers einzelligen Parasiten ab. 
Diese  befallen die roten Blutkörperchen und zerstören
diese. Bei frühzeitigem Erkennen behandelbar. Je 
nach Schweregrad müssen unterstützend Bluttrans-
fusionen verabreicht werden.
Die akute Form kann unbehandelt zum Tod führen.
Ehrlichiose Akute Form: Fieber,
Appetitlosigkeit, starke Müdigkeit,
teils eitriger Augen- und Nasenausfluss,
vergrösserte Lymphknoten, Erbrechen
und Durchfall, meist Nasenbluten.
Chronische Form: Abmagerung,
Blutgerinnungsstörungen.
Die Zecke gibt ihrem 
Opfer Erregern weiter. Diese gelangen in die
weissen Blutkörperchen und vermehren sich dort.
Mit einem speziellen Anti-biotikum behandelbar,
eventuell Bluttransfusionen nötig.
Anaplasmose Fieber, Appetitlosigkeit,
starke Müdigkeit, vergrösserte
Lymphknoten, Erbrechen 
und Durchfall, Gelenksentzündungen
führen zu Hinken.

Die Zecke gibt ihrem Opfer Anaplasmen weiter.
Diese gelangen in die weissen Blutkörperchen
und vermehren sich dort.
Mit einem speziellen Antibiotikum
behandelbar, eventuell Bluttransfusionen nötig.


 

Vielen Dank an Ecki & Ursula (www.steigbaechli.ch) für die Verwendung der Tabellen!

 

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