Welcher Hund passt zu mir?
Typische Rasseeigenschaften kann man bei erwachsenen Tieren gut erkennen.
Bei Welpen sollte darauf geachtet werden, dass sie sich aktiv (freudig) unterwerfen, aber nicht ängstlich erscheinen. Sie gehen meist freundlich auf den Menschen zu und wollen die Hände ablecken. Welpen die sich ängstlich in die Ecke drücken bleiben meist scheu und wesensschwach, die Betonung liegt bei „meist“!
Große, starke, selbstbewusste Hunde:
Kann ich den Hund an der Leine halten? (Gilt ebenso für Personen, die den Hund auch mit betreuen sollen). Bin ich konsequent genug um die Erziehung des Hundes übernehmen zu können? Ist der Platz in der Wohnung ausreichend?
Hüte-, Wind-, und Gebrauchshunde:
Habe ich genug Zeit und Energie um dem Hund genügend Bewegung und Aufgaben bieten zu können? Gibt es jemanden der die Betreuung eines solchen Hundes übernehmen kann, wenn ich grad nicht kann? (Reise, Krankheit,....)
Ein-Mann-Hunde, Begleit- und Kleinhunde:
Kann ich meinen Hund regelmäßig in die Arbeit mitnehmen, oder ist er an einige Stunden allein sein gewöhnt? Gibt es jemanden, der das übernehmen kann, wenn ich auf Urlaub, oder krank bin?
Pflegeintensive Hunde:
Bin ich bereit Zeit für die Fellpflege (bei Langhaarfell in der Regel täglich) und Geld für Schur und Trimmen zu investieren? Muss meine Wohnung immer pik fein sauber sein? Dann habe ich überhaupt mit Hunden ein Problem.
Wie sieht es mit Wohnungsnachbar, Vermieter oder Hausnachbar aus? Sind das Hundefreunde oder nicht?
Das sind nur einige Fragen, die man sich stellen sollte, wenn man sich für einen Hund entscheidet.
Oft ist es aber so, dass sich der Hund den Menschen aussucht - das ist dann aber eine andere Geschichte. Wenn sie einige der genannten Punkte beachten, finden sie sicher den richtigen Vierbeiner.
Maria Hödlmoser
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Ein Freund nach Maß |
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So treffen sie die richtige Wahl |
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Zuneigung u. Zärtlichkeit |
Hündinnen sind meist verschmuster und sanfter als Rüden. Die Betonung liegt auch hier auf „meist“ |
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Gehorsam |
Gehorsam basiert auf Erziehung und Ausbildung. Dominante Rüden können hartnäckig testen, wer der Boss ist (Chow- Chow, Rauhaardackel und einige Terrier-Arten) |
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Schutz- und Wachinstinkt |
Airedale- Terrier, Dobermann, Hovawart, Kuvasz, Riesenschnauzer, Rottweiler, Schäferhund, Sennen- u. a. Hütehunde |
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Sport- und Freizeit-Partner |
Alle mittelgroßen Hunde, die nicht zu schwer sind, Dalmatiner, Setter, Windhunde, unermüdlich und hell wach: Border Collie |
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Kinderfreund |
Ausgeglichene Rassen die wenig Schutz- u. Wachinstinkt haben wie Beagle, Labrador, Golden Retriever |
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Stärkere Abschreckung |
Große, eindrucksvolle Hunde wie Leonberger, Mastiff, Bernhardiner, Rottweiler, Schäferhund, Dogge |
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Lebendigkeit |
Bringen Schwung: Border Collie,Chihuahua, Spitz, Terrier(Fox,Jack Russel,Cairn) |
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Sauberkeit |
Langhaarrassen schleppen Wald und Wiese ins Haus. Aber auch kurzhaarige Hunde verlieren Haare. Problemlos: Airedale-Terrier, Bedlington Terrier, Pudel |
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Perfekter Begleiter |
Leichtführig jedoch auch teilweise arbeitsintensiv: Bobtail, Boxer, Collie, Corgi, Dalmatiner, Labrador, Golden Retriever |
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Für Kleinwohnungen |
Bosten Terrier, Bulldogge, Chihuahua, Lhasa Apso, Malteser, Mops, Pekinese, West Highland, Zwergpudel |
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Single- Hund |
Bullterrrier, Chow- Chow, Dobermann |
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Verträglichkeit mit andern Heimtieren |
Sind Tiere von klein auf an einander gewöhnt, klappt es meist ganz gut.
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